Frühzeitig an die Reiseschutzimpfung denken!

Wir teilen alle die Hoffnung, dass wir unser gewohntes Reisevehalten wieder aufnehmen können und auch weiterhin ferne Länder kennenlernen können. Nicht nur für beruflich ins Ausland Reisende ein Anlass, um sich Gedanken über seinen Reiseimpfschutz zu machen.

Es ist außerdem ein Irrglaube, dass ein umfassender Schutz nur bei Fernreisen nötig ist. Auch im Heimaturlaub in Deutschland können Gefahren lauern, vor denen eine Impfung schützt. In Süddeutschland kann die durch einen Zeckenbiss übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis den Urlaubsspaß trüben. Eine Impfung zu Lasten der Krankenkasse kann hier Abhilfe schaffen.

Egal ob fern oder nah – um einen wirksamen Schutz zu gewährleisten, sollten sich Reisende frühzeitig vor Reiseantritt über ihren Impfstatus informieren, denn häufig bedarf es mehrerer Impfungen, um einen adäquaten Schutz aufzubauen. Für Aufenthalte in Südamerika oder Afrika ist eine Impfung gegen Gelbfieber sogar verpflichtend.

Welche Vorsorge die richtige ist, hängt vor allem von drei Faktoren ab: dem Reiseziel, der Art der Reise und dem persönlichen Risiko, z.B. durch Vorerkrankungen oder eine Schwangerschaft. Reisende sollten sich von ihrem Hausarzt über den passenden Impfschutz beraten lassen. “Denn eine umfassende Impfvorsorge schützt nicht nur den Einzelnen vor einer Infektion, sondern auch seine Mitmenschen. Der Erreger erhält erst gar keine Chance, sich auszubreiten”, erklärt Dr. Dryden, Facharzt für Allgemeinmedizin.

Viele Krankenkassen bieten mittlerweile eine Kostenübernahme für die häufigsten Reiseschutzimpfungen (Hepatitis A und B, Cholera, Gelbfieber, Tollwut, Typhus) an, sodass sich eine Anfrage bei der Krankenkasse lohnen kann.

Impfungen sind die beste Prävention, um sich vor verschiedenen Infektionskrankheiten zu schützen. Unser Praxisteam bildet sich ständig fort nach den aktuellen Impfempfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

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